Das Tierbewusstsein als Element einer präferenzutilitaristisch-tierethischen Argumentation – ein Problemfaktor

Marten Hennig (September 2017)

1. Einleitung

Von einigen mit der Bezeichnung „Begründer der modernen Tierethik“1)geadelt, von anderen als „gefährlichster Mann der Welt“2) verteufelt, haftet dem Philosophen Peter Singer in der öffentlichen Wahrnehmung ein zwiespältiger Ruf an.3) Dass Singer in der Vergangenheit unter anderem mit Menschenrechtlern im Streit lag und zugleich als bedeutende Figur der Tierschutzbewegung gilt,4) ist angesichts des Grundgedankens seiner Philosophie des sogenannten Präferenzutilitarismus nicht überraschend: Als moralisch zu berücksichtigen und zu fördern gelten laut diesem Präferenzen, wobei als potentielle Träger von Präferenzen empfindungsfähige Lebewesen infrage kommen. Und lediglich selbstbewussten Lebewesen wird überdies ein Interesse an ihrer eigenen Zukunft und somit ein Anspruch auf das Erleben derselben zugesprochen.5) Dass laut dem Präferenzutilitarismus Empfindungsfähigkeit und Selbstbewusstsein also letztlich die Kriterien für moralische Berücksichtigung sind, ist für Singer einerseits ein Grund, etwa menschlichen Embryonen ihre moralische Relevanz abzusprechen. Andererseits ermöglicht es ihm, einige Tiere in die moralische Gemeinschaft aufzunehmen.6) Für Tierrechtler und -schützer scheint eine präferenzutilitaristische Argumentation daher eine vielversprechende Möglichkeit zu sein, um Forderungen nach Förderung des Tierwohls zu begründen. Dass der Präferenzutilitarismus mit dem Bewusstsein argumentiert, ist jedoch insofern problematisch, als dieses als empirisch nicht beweisbar gilt, wie noch dargestellt wird. Inwiefern dieses Problem die Anwendbarkeit von Singers Präferenzutilitarismus als Tierethik beeinträchtigt, ist die Frage, der im Folgenden nachgegangen werden soll.

2. Singers Präferenzutilitarismus

Zu diesem Zweck sollen zunächst die Grundzüge von Singers Präferenzutilitarismus detaillierter dargelegt werden. Unter dem Begriff der Präferenz fasst Singer „Bedürfnisse, Wünsche und Interessen“7) zusammen.8) Da es diese laut dem Präferenzutilitarismus zu fördern gilt, treten moralische Fragen ihm zufolge dann auf, wenn verschiedene Präferenzen in Widerspruch zueinander stehen. In diesem Fall gilt es, das sogenannte Prinzip der gleichen Interessenabwägung einzuhalten. Dieses besagt, dass die Interessen aller Betroffenen gleich gewichtet und unparteiisch beurteilt werden. Für eine Berücksichtigung der Interessen eines Individuums ist dabei unerheblich, über welche sonstigen Eigenschaften, wie etwa kognitive Fähigkeiten, es verfügt.9) Um Interessen haben zu können, müsse ein Wesen fähig sein, Freude oder Leid zu empfinden, da nur in diesem Fall eine Beeinflussung seines Wohlergehens möglich sei.10) Die Prämisse, dass Schmerz grundsätzlich schlecht, zu lindern und zu vermeiden sei,11) ermöglicht es Singer, Tiere in den Kreis der Interessenträger miteinzubeziehen: So habe beispielsweise eine Maus ein Interesse daran, nicht gequält zu werden.12) Den Beleg für die Schmerzempfindlichkeit von Tieren findet Singer in Verhaltensbeobachtungen und einem Analogieschluss: So wie ein Beobachter anhand eines Vergleichs des Verhaltens eines verletzten Kindes mit dem eigenen Verhalten unter Schmerzen auf die Schmerzempfindlichkeit des Kindes schließen könne, lasse sich am Verhalten von Tieren ebenfalls ihre Schmerzempfindlichkeit feststellen. Zur Bekräftigung seiner Überlegungen weist Singer auf die „im wesentlichen gleich[e]“13) Beschaffenheit der Nervensysteme aller Wirbeltiere hin. Unter Verweis auf das aus evolutionärer Perspektive hohe Alter der schmerzempfindlichen Teile des menschlichen Nervensystems sowie auf die Verwandtschaft des Menschen mit anderen Säugetieren kommt Singer zu dem Schluss, dass das tierische Empfindungsvermögen wahrscheinlich dem des Menschen gleiche.14)

2.1 Singers Personenbegriff

Um eine Handlung im Sinne des Präferenzutilitarismus Singers auf moralische Richtigkeit überprüfen zu können, muss neben dem Prinzip der gleichen Interessenabwägung außerdem Singers spezieller Personenbegriff berücksichtigt werden. Dieser beschreibt ein „rationale[s] und selbstbewusste[s] Wesen[…]“15) .16) Selbstbewusstsein versteht Singer dabei als das Bewusstsein „seiner selbst als einer distinktiven Entität […], mit einer Vergangenheit und Zukunft“17) .18) Singer unterscheidet Wesen, die die Kriterien einer Person erfüllen, von solchen, die zwar empfindungsfähig sind, jedoch nicht über ein Selbstbewusstsein oder Vernunft verfügen. Letztere bezeichnet er als „bloß bewusst[e]“19) Wesen und zählt neben vielen nichtmenschlichen Tierarten auch Neugeborene und manche Menschen mit geistiger Behinderung dazu.20) Dass ein Mensch also nicht zwangsläufig zur Gruppe der Personen nach Singers Definition gehört, Tiere wie ein großer Menschenaffe wegen bestimmter Bewusstseinsvorgänge hingegen schon,21) verdeutlicht neben der Unabhängigkeit des singerschen Personenbegriffs von einer bestimmten Spezieszugehörigkeit vor allem die Bedeutung des Bewusstseins für den Präferenzutilitarismus. Denn laut Singer können Geschehnisse, die mit den Interessen eines bloß bewussten Wesens vereinbar wären, in Widerspruch zu den Interessen eines selbstbewussten Wesens stehen, weshalb letzteren gegebenenfalls ein höherer Anspruch auf Berücksichtigung zugesprochen werden könne, ohne dabei das Prinzip der gleichen Interessenabwägung zu verletzen. Ein Grund dafür könne das umfassende Verständnis sein, das ein selbstbewusstes Wesen von einer Situation hat, in der es sich befindet.22) Passend zu dem angesprochenen Zusammenhang zwischen Bewusstsein und Leid führt Singer bereits zuvor das Beispiel eines Menschen an, der aufgrund seiner geistigen Fähigkeiten während einer Krebserkrankung stärker leidet als eine Maus. Er weist jedoch außerdem darauf hin, dass umgekehrt auch ein Lebewesen mit eingeschränkterem Bewusstsein unter Umständen stärker leiden könne als eines mit einem ausgeprägteren. Zur Veranschaulichung beschreibt Singer die Furcht eines vorübergehend eingesperrten wilden Tieres, dem nicht erklärt werden kann, dass sein Leben nicht bedroht wird.23) Zusammengefasst handelt es sich bei der Zugehörigkeit eines Lebewesens zu der Gruppe der Personen oder der bloß bewussten Wesen um einen Faktor, der für die Einschätzung der moralischen Richtigkeit einer Handlung gemäß dem Prinzip der gleichen Interessenabwägung zuvorderst insofern relevant ist, als er beeinflusst, welche Interessen ein Wesen haben kann. Da Personen im Gegensatz zu bloß bewussten Wesen laut Singer ein Interesse am Weiterleben oder der Verwirklichung konkreter zukünftiger Ziele haben können, ist die Tötung ersterer seiner Auffassung nach Unrecht und verwerflicher als die Tötung der letzteren.24) Doch wie steht Singer zu der Tötung ihrer selbst nicht bewussten Wesen? Ist diese seiner Ansicht nach ebenfalls Unrecht? Er führt zwar Argumente an, die eine Bejahung dieser Frage ermöglichen, stützt sich dabei jedoch nicht auf präferenzutilitaristische Überlegungen, sondern auf den hedonistischen Utilitarismus.25) Mittels einer konsequent präferenzutilitaristischen Argumentation lässt sich das Töten sogenannter bloß bewusster Wesen jedoch nicht grundsätzlich als Unrecht bezeichnen: Singer behauptet, dass diese Wesen keine die Fortdauer ihres Lebens betreffende Präferenz haben,26) womit allein ihre Tötung aus Sicht des Präferenzutilitarismus kein Unrecht gegenüber diesen Wesen sein kann. Wer als Tierrechtler/in oder -schützer/in mit dem Präferenzutilitarismus für ein generelles Tötungsverbot argumentieren will, muss dem zu schützenden Tier also zunächst ein Selbstbewusstsein attestieren können. Dass dieses Vorhaben Probleme birgt, soll noch gezeigt werden.

2.2 Der Bewusstseinsbegriff

Die Funktion, die das Bewusstsein für Singers Argumentation erfüllt, ist zentral: Verfügt ein Wesen über Empfindungsfähigkeit, ist es laut Singer ein potentieller Interessenträger. Dabei ist die Empfindungsfähigkeit für Singer Bewusstsein: So bezeichnet er etwa das Empfinden von Schmerz als eine Form des Bewusstseins und erklärt Tiere, denen die Fähigkeit zu solcher Empfindung fehlt, als vom Prinzip der gleichen Interessenabwägung ausgenommen.27) Möchte man den Präferenzutilitarismus als Tierethik anwenden, kann man daher Tierarten in Hinblick auf das Vorhandensein eines Bewusstseins untersuchen und denjenigen Tieren, die über ein Bewusstsein verfügen, unter Verweis auf das Prinzip der gleichen Interessenabwägung einen Anspruch auf die Wahrung ihrer Interessen zusprechen. Bezweifelt man jedoch Singers Annahme, dass Tiere über ein Bewusstsein verfügen, stellt man die derartige Anwendbarkeit des Präferenzutilitarismus als Tierethik infrage. Ebenfalls problematisch für eine präferenzutilitaristische Tierethik wäre das Anfechten der Unterscheidbarkeit von Personen von bloß bewussten Wesen, da tierische Personen im Sinne Singers durch das Wegfallen ihres Personenstatus den mit diesem Status verbundenen Anspruch auf das Weiterleben verlieren würden.

Zweifel am Bewusstseinsbegriff?

Doch was hieße es in diesem Fall, das Vorhandensein von Bewusstsein anzuzweifeln? Und warum sollte man das tun wollen? Um diese Fragen beantworten zu können, muss geklärt werden, was ein für den Präferenzutilitarismus relevantes Bewusstsein überhaupt ist. Der Begriff des Bewusstseins findet schließlich in unterschiedlichen Wissenschaften Verwendung und hat jeweils verschiedene Bedeutungen. So beschreibt er etwa in der Psychologie die private, individuelle Erlebnissphäre, die nicht direkt erfasst, sondern höchstens über Verhaltensbeobachtung erschlossen werden kann. In der Medizin meint der Begriff hingegen eine Kombination aus Wachheit, intakter Wahrnehmung, funktionierender Kognition und der Erfahrung des Selbst als abgrenzbare Einheit.28) Die Philosophie wiederum liefert mehrere Definitionen des Bewusstseins, von denen als ein Beispiel Descartes' Verständnis des Geistes als immaterielle Substanz zu nennen wäre.29) Da Singer den Überlegungen in Praktische Ethik keine Formulierung seines Bewusstseinsverständnisses voranstellt, können dessen wesentliche Aspekte – im Gegensatz zu denen seines Verständnisses von Selbstbewusstsein – nur aus diesen Überlegungen abgeleitet werden. Auf Basis von Singers weiter oben wiedergegebenen Ausführungen kann man von seinem Bewusstseinsbegriff zweierlei behaupten: Erstens zeichnet sich das für den Präferenzutilitarismus relevante Bewusstsein durch das Vermögen zur Erfassung von Wahrnehmungen aus, die Freude oder Leid verursachen können. Denn Freude und Leid bedingen die abzuwägenden Präferenzen, da sie laut Singer das Wohlergehen beeinflussen, und nur bewusste Wesen verfügen Singers Ansicht nach über solche Präferenzen. Zweitens zählen zu den vom diesem Bewusstsein erfassbaren Wahrnehmungen sowohl physischsensorische als auch psychische, da beide Arten der Wahrnehmung Freude oder Leid verursachen können. Singers Begriff des bloßen Bewusstseins ist also zu großen Teilen kompatibel mit dem psychologischen und dem medizinischen, wobei der Selbstbewusstseinsaspekt des medizinischen lediglich auf Singers Verständnis des Selbstbewusstseins zutrifft. Dass Wachheit für Singers generelles Bewusstseinsverständnis relevant ist, kann zudem nicht behauptet werden, da auch denkbar ist, dass ein Individuum beispielsweise in einem Delirium oder Traumzustand von außen erfolgende Einwirkungen auf sein Wohlergehen wahrnimmt. Die Frage danach, was angezweifelt wird, wenn man das Vorhandensein des für den Präferenzutilitarismus relevanten Bewusstseins anzweifelt, ist hiermit beantwortet. Die Antwort auf die zweite soeben gestellte Frage – diejenige nach dem Warum – fällt vergleichsweise schlicht aus: Weil das Bewusstsein zwar eine wichtige Funktion für die präferenzutilitaristische Argumentation erfüllt, sein Vorhandensein jedoch angezweifelt werden kann. Und ethische Normen, die sich auf zweifelhafte Annahmen stützen sind fragwürdig. Begründet ein Tierethiker Gebote oder Verbote hinsichtlich eines Tieres daher mit einer präferenzutilitaristischen Argumentation, ist es legitim, sowohl von diesem Tierethiker einen Nachweis des Bewusstseins des jeweiligen Tieres einzufordern als auch diesen Nachweis kritisch zu überprüfen. Als nächstes soll die Behauptung, das Vorhandensein von Bewusstsein sei nicht beweisbar, belegt werden.

Das Vorhandensein von Bewusstsein ist nicht beweisbar

Das Problem der Nichtbeweisbarkeit von Bewusstseinsphänomenen ist innerhalb der Philosophie seit Jahrhunderten bekannt. Bereits Gottfried Wilhelm Leibniz beschreibt es in seiner Monadologie aus dem Jahr 1714: Würde man eine begehbare Maschine bauen, die Gedanken, Gefühle und Perzeptionen haben könnte, könnte man Leibniz zufolge im Inneren der Konstruktion lediglich das Ablaufen mechanischer Vorgänge beobachten. Die Perzeptionen wären jedoch nicht sichtbar.30) Leibniz' Metapher ist eine pointierte Darstellung des Problems: Selbst wenn man ein Konstrukt erschaffen würde, das die kognitiven Leistungen eines menschlichen Gehirns erfüllen könnte, wäre die bewusste Wahrnehmung keine Komponente, die sich einbauen oder entnehmen ließe. Sie wäre empirisch nicht direkt zu erfassen. In seinem Artikel Wie ist es, eine Fledermaus zu sein? bezieht sich auch Thomas Nagel auf diesen Umstand: Er merkt an, dass der „subjektive[…] Charakter von Erfahrung“31) von keinem der seinerzeit bekannten reduktiven Modelle erklärt werden könne, da diese auch ohne die Annahme eines Bewusstseins schlüssig wären. „Die Tatsache, daß ein Organismus überhaupt bewußte Erfahrung hat, heißt im wesentlichen, daß es irgendwie ist, dieser Organismus zu sein“32) lautet dabei die Formulierung, mit der Nagel diesen subjektiven Charakter beschreibt. In weiteren Ausführungen in diesem Kontext verdeutlicht Nagel, dass er sich auf den subjektiven, phänomenalen Aspekt bewusster Erfahrung bezieht. Als Ursache für dessen empirische Nichtfeststellbarkeit identifiziert Nagel seine Gebundenheit an eine individuelle Perspektive und veranschaulicht dies am Beispiel einer Fledermaus: Ein Mensch könne sich nicht vorstellen, wie es für dieses Tier ist, mit seinem Sonar Schallimpulse wahrzunehmen.33) Der von Nagel beschriebene Umstand ist für die Anwendbarkeit des Präferenzutilitarismus auf die oben beschriebene Weise problematisch: Ebenso wie ein Mensch die mit einer Sonar-Ortung korrelierenden Empfindungen einer Fledermaus nicht nachempfinden kann, kann er ebenfalls etwa konkrete, subjektive Schmerzphänomene nicht nachempfinden. Zwar mag er eine generelle Vorstellung von Schmerz oder sogar bestimmten Arten von Schmerz haben und sich daher manches körperliche Leid anderer Wesen vorstellen können, doch bleibt die konkrete, individuelle Schmerzempfindung eines anderen Wesens dessen Perspektive vorbehalten. Obwohl Nagel sich nach eigener Aussage nicht auf diese konkreten Erlebnisse, sondern auf zum Beispiel bestimmten Spezies eigenen sogenannten Typen von Perspektiven bezieht, trifft das Problem der Gebundenheit an eine Perspektive auch auf konkrete Erlebnisse zu.34)

Funktionalität und Intentionalität

Nagel stellt außerdem eine weitere bemerkenswerte These auf: Das Bewusstsein könne ebenfalls nicht als Komplex funktionaler oder intentionaler Zustände erklärt werden, weil derartige Zustände auch zum Beispiel unbewussten Robotern, die sich wie Menschen verhielten, zugeschrieben werden könnten.35) Dieses Thema erfordert eine nähere Betrachtung. Nagel selbst räumt Zweifel daran ein, dass Roboter von der in seinem Beispiel beschriebenen Art tatsächlich existieren könnten. Möglicherweise hätte etwas, das sich wie eine Person verhalten könne, ebenfalls Erlebnisse.36) Nagels Unsicherheit in diesem Punkt wirft die Frage auf: Falls Konzepte von Funktionalität und Intentionalität das Bewusstsein möglicherweise doch erklären können, könnten sie dann nicht auch etwas zu seiner empirischen Beweisbarkeit beitragen? An dieser Stelle sei erläutert, was mit beiden Begriffen gemeint ist: Die Funktionalität beschreibt eine Funktion; die Intentionalität ist hingegen das auf-etwas-gerichtet-Sein, wie etwa eine Absicht, die einem bestimmten Verhalten zugrunde liegt.37) Funktionalität und Intentionalität werden mitunter als Eigenschaften von Bewusstsein bezeichnet. Erhard Oeser stellt beispielsweise ein Modell vor, das Bewusstsein grundsätzlich als Intentionalität und das Selbstbewusstsein als eine einzelnen organischen Funktionen übergeordnete Funktion definiert.38) Eine detaillierte Auseinandersetzung mit diesem oder anderen denkbaren Modellen, die sich mit Funktionalität und Intentionalität von Bewusstsein befassen, ist für das Vorhaben, das Vorhandensein von Bewusstsein empirisch nachzuweisen, nicht förderlich. Denn zwar mag Intentionalität womöglich eine Eigenschaft von Bewusstsein darstellen und Funktionalität Selbstbewusstsein näher beschreiben können, beide Begriffe eignen sich jedoch nur zur Veranschaulichung der Arbeitsweise von Bewusstsein und sind keine empirisch direkt erfassbaren Aspekte des Phänomens selbst. Intentionalität muss beispielsweise durch Verhaltensbeobachtung indirekt erschlossen werden, wodurch ihr Vorhandensein stets hypothetisch und nie bewiesen ist. So erwähnt Oeser, dass eine einfache Form von Intentionalität, das „Gerichtetsein auf etwas, was der Organismus entweder benutzen oder vermeiden muß“39) , durch entsprechende Bewegungen dieses Organismus empirisch feststellbar sei.40) Derartige Bewegungen können allerdings lediglich ein Indiz für vorhandene Intentionalität sein und sind nicht die Intentionalität selbst. Eduard Kaeser zeigt in Auseinandersetzung mit Daniel Dennett, der Tierverhalten ebenfalls mittels eines Konzepts von Intentionalität und Funktionalität erklärt, dass dieser dem Verhalten von Tieren lediglich „Regularitäten und Muster“41) zuschreibt. Derartige Regelmäßigkeiten könnten Dennetts Auffassung nach nur als Absichten interpretiert werden, ohne Absichten zu sein.42) Dieses Problem der empirischen Nichterfassbarkeit gilt auch für die Funktionalität, da der Zweck konkreter Bewusstseinsinhalte ebenfalls nur erschlossen werden kann. Konzepte von Intentionalität und Funktionalität können empirisch gesammelte Hinweise auf das Vorhandensein von Bewusstsein möglicherweise stärken, indem sie sie in einen konsistenten theoretischen Kontext integrieren, wie beispielsweise Markus Wild behauptet.43) Doch um solche Hinweise zu erfassen, ist eine empirische Methode wie die erwähnte Verhaltensbeobachtung nötig. Es wurde gezeigt, dass auch Singer Verhaltensbeobachtungen als Hinweise auf das Vorhandensein von Bewusstsein anführt. Sie zu diesem Zweck zu nutzen ist jedoch problematisch.

Das Vorhersageproblem

Die Verhaltensbiologin Marian Stamp Dawkins nennt ein Argument, das Skeptiker gegen eine derartige Beweisführung vorbringen: Man könne einem anderen Lebewesen nie mit Sicherheit ein Bewusstsein zuschreiben, weil sich keine dafür nötigen Vorhersagen treffen ließen. So könne etwa eine Vorhersage der Art, dass Menschen schreien, wenn sie durch Zufügung von Gewalt Schmerzen empfinden, durch den Verweis auf die Möglichkeit der Imitation eines Schmerzensschreis abgetan werden. Die Unzuverlässigkeit der das Bewusstsein betreffenden Vorhersagen ist Dawkins zufolge der Grund dafür, dass Bewusstseinsforschung zuweilen als unwissenschaftlich betrachtet werde.44) Tatsächlich ist das von ihr wiedergegebene Argument für einen um Nachweis des Bewusstseins bemühten Präferenzutilitaristen ernüchternd: Selbst wenn man auf seiner Basis nicht das Vorhandensein eines fremden Bewusstseins grundsätzlich infrage stellt, lässt sich mit ihm noch immer die Glaubwürdigkeit konkreter, vermeintlich festgestellter Präferenzen anzweifeln. Schließlich bleibt man als Beobachter, der einem Wesen auf Grundlage einer bestimmten Verhaltensweise dieses Wesens eine konkrete Präferenz zuschreibt, offenbar stets den Nachweis einer dieser Präferenz zugrundeliegenden bewussten Wahrnehmung schuldig. In der Folge lässt sich eine mutmaßliche Präferenz nie sicher von zufälligem oder unbewusstem Verhalten abgrenzen.

Die Verhaltensforschung als Ausweg?

Doch wäre es vernünftig, diesen Einwand gegen die Ergebnisse von Verhaltensforschern zu erheben, wenn sie bestimmten Tieren auf Grundlage komplexer Tests und Untersuchungen Bewusstsein attestieren? Käme es nicht einem grundsätzlichen Zweifel gegenüber jeglicher empirischen Forschung gleich, würde man etwa behaupten, dass ein Affe, der den von Singer beschriebenen Spiegeltest etliche Male und ausschließlich mit Erfolg absolviert, dies nur durch Zufall schafft?45) Dawkins weist zurecht darauf hin, dass jemand, der einen Zusammenhang zwischen Bewusstsein und beobachtbarem Verhalten leugnet, konsequenterweise auch menschliches Bewusstsein anzweifeln müsste. Schließlich treffen die bisher erwähnten Argumente, die gegen die Feststellbarkeit von bewusster Wahrnehmung sprechen, in gleicher Weise auf die Wahrnehmung von Tier und Mensch zu.46) Wäre es nicht absurd, würde man daher behaupten, dass die eigenen Mitmenschen kein Bewusstsein haben? Sicherlich kann ein von Wissenschaft und Empirie überzeugter Mensch nicht abstreiten, dass sich durch sorgfältige Untersuchungen die Hypothese stützen lässt, dass in einem konkreten Fall tatsächlich Bewusstsein vorhanden ist. Ein Präferenzutilitarist könnte aus diesem Grund argumentieren, dass ein Lebewesen, für dessen Bewusstsein ausreichend empirische Hinweise vorliegen, mit hoher Wahrscheinlichkeit bestimmte Präferenzen tatsächlich haben kann. Davon ausgehend ließe sich behaupten, dass es wegen dieser hohen Wahrscheinlichkeit unverantwortlich wäre, würde man mutmaßliche Präferenzen dieses Lebewesens ignorieren oder ihnen zuwiderhandeln. Auf diese Weise ist es möglich, für die Anwendbarkeit des Präferenzutilitarismus als Tierethik nach auf oben beschriebener Art zu argumentieren, ohne einen tatsächlichen Beweis für das Vorhandensein von Bewusstsein vorlegen zu müssen. Die Nichtbeweisbarkeit von Bewusstsein bleibt für diese Anwendbarkeit des Präferenzutilitarismus jedoch trotzdem problematisch. Denn das Bewusstsein eines Lebewesens kann nur dann als gut begründete Hypothese gelten, wenn umfassende Untersuchungen des Verhaltens dieses Wesens möglich sind. Und die Gründe, die die notwendigen Verhaltensuntersuchungen erschweren oder gar unmöglich machen könnten, sind vielfältig: Beispielsweise starke motorische Einschränkungen, psychische Erkrankungen oder Hirnschäden könnten den fälschlichen Eindruck eines unbewussten oder willkürlich handelnden Individuums erzeugen. Hinweise auf Bewusstsein und Präferenzen können auch bei ganzen Tierarten schwer zu finden sein. So schreibt Singer zum Beispiel über die Auster, dass diese wahrscheinlich kein Bewusstsein habe.47) In diesem Zusammenhang ergeben sich in Bezug auf einen angewandten Präferenzutilitarismus mehrere Fragen: Wie hoch muss die festgestellte Wahrscheinlichkeit für das Vorhandensein von Bewusstsein sein, damit man ein Wesen in die moralische Gemeinschaft aufnehmen oder es aus ihr ausschließen kann? Auf welche Weise lässt sich ein interindividueller Wahrscheinlichkeitswert ermitteln, den ein Lebewesen erfüllen muss, um der moralischen Gemeinschaft angehören zu können? Wie ließe sich im konkreten Fall feststellen, ob ein Wesen diesen Wert erreicht? Ist es zu rechtfertigen, sich auf Hypothesen zu verlassen und die damit einhergehende Möglichkeit von Fehleinschätzungen hinzunehmen, wenn diese teilweise dazu führen können, dass unmoralisches Handeln moralisch erscheint? Antworten auf diese Fragen würden eine eigene Abhandlung erfordern und subjektive Festlegungen beinhalten. Zwar wendet Dawkins gegen das von ihr erwähnte Argument ein, dass Bewusstsein, sofern man es nicht als Epiphänomen, also bloße Begleiterscheinung, auffasse, eine feststellbare Auswirkung auf das Verhalten von Tieren haben müsste.48) Problematisch an diesem Einwand ist, dass erstens zu beweisen wäre, dass das Bewusstsein tatsächlich kein Epiphänomen ist, und dass zweitens selbst in diesem Fall weiterhin eine Verhaltensbeobachtung zur Stützung der Hypothese nötig wäre. Die eben beschriebenen Schwierigkeiten sind mit Dawkins Argument daher nicht ausgeräumt. Auch andere Versuche, das Vorhandensein von Bewusstsein indirekt nachzuweisen, sind von dem Problem betroffen, dass sie sich auf Hypothesen stützen müssen. So schlägt etwa Wild eine Kombination aus Verhaltensbeobachtung, auf anatomischen Untersuchungen beruhenden Analogieschlüssen und der Anwendung einer unterstützenden Bewusstseinstheorie vor, um für das Bewusstsein von Tieren argumentieren zu können.49) Im Rahmen des zweitgenannten dieser Verfahren wird ein Tier laut Wilds Ausführungen zunächst auf anatomische Merkmale untersucht, von denen anschließend auf bestimmte biologische Funktionen geschlossen wird. Zum Beispiel lasse ein Auge in Verbindung mit einem bestimmten neuronalen Netzwerk auf vorhandene Sehfähigkeit schließen. Letztlich könne in Analogie zum Menschen angenommen werden, dass ein Tier, das die Kriterien des Sehvermögens erfüllt, nicht nur sieht, sondern auch mit dem Sehen korrelierende subjektive Empfindungen hat.50) Eine derartige Annahme kommt jedoch noch keinem Bewusstseinsbeweis gleich. Selbiges trifft auch auf das Anführen von Bewusstseinstheorien zu, da diese das Phänomen erklären anstatt sein Vorhandensein zu beweisen. An dieser Stelle soll keinesfalls Wilds Schlussfolgerung widersprochen werden, dass sich mit seiner kombinatorischen Methode überzeugende Gründe für die Annahme von Tierbewusstsein finden lassen.51) Es soll vielmehr hervorgehoben werden, dass für die problemlose Anwendbarkeit des Präferenzutilitarismus auf die oben beschriebene Weise ein direkter Bewusstseinsbeweis nötig wäre, weil das Vorhandensein von Bewusstsein selbst als gut begründete Hypothese Anlass zu Zweifeln lässt.

Ein Ausweg aus dem Bewusstseinsbegriff?

Ließe sich der Präferenzutilitarismus von diesem Problem befreien, indem man das Bewusstsein als Element der ihn begründenden Argumentation entfernt? Da das Bewusstsein laut Singer die Voraussetzung für Präferenzen ist, wäre ein Präferenzutilitarismus nach seinem Verständnis unmöglich ohne eine Argumentation mit Bewusstseinsbegriff zu konzipieren. Doch wäre es nicht denkbar, zu diesem Zweck einen alternativen Präferenzbegriff zu formulieren, der unabhängig vom Bewusstsein ist? Diese Frage ist zu verneinen. Grundsätzlich ließe sich womöglich eine Definition von Präferenz ausarbeiten, die keinen Bezug zu einem Bewusstseinsbegriff hat. Doch für die praktische Durchführung einer Interessenabwägung im Sinne des Präferenzutilitarismus ist die Miteinbeziehung des Bewusstseins unerlässlich. Ohne sie wären Freude und Leid, die das Wohlergehen beeinflussen und daher für die Möglichkeit von Präferenzen essentiell sind, Paradoxa: Wer oder was leidet unter einem Leid, das nicht wahrgenommen wird? Da eine Umformulierung des Präferenzbegriffs keine geeignete Methode darstellt, um die Probleme der Nichtbeweisbarkeit von Bewusstsein zu vermeiden, ist ein angewandter Präferenzutilitarismus auf indirekte Bewusstseinsbeweise angewiesen.

Der Präferenzutilitarismus ist nur mit Bewusstseinsbegriff denkbar

Die Nichtbeweisbarkeit des Vorhandenseins von Bewusstsein ist für die Anwendbarkeit des Präferenzutilitarismus als Tierethik letztlich aus dem Grund problematisch, dass sie zu Methoden der indirekten Beweisführung nötigt, damit Tieren Präferenzen zugesprochen werden können. Denn das Bewusstsein ist laut Singer die Bedingung für Präferenzen. Daher verlangt eine Argumentation gemäß dem Prinzip der gleichen Interessenabwägung und im Sinne des Tierwohls in jedem konkreten Fall einen Bewusstseinsbeweis. Wie am Beispiel der Verhaltensforschung veranschaulicht wurde, können empirische Methoden indirekter Beweisführung zwar mitunter die Hypothese stützen, dass ein Individuum über Bewusstsein verfügt, den nötigen Nachweis erbringen sie jedoch nicht. Daher ist folglich auch die Existenz von Präferenzen stets lediglich hypothetisch. Durch Berücksichtigung aktueller Erkenntnisse der Bewusstseinsforschung und eine sorgfältige Untersuchung mutmaßlicher Präferenzen kann das Vorhandensein von Bewusstsein und Präferenzen bestenfalls als gut begründete Hypothese gelten. Die Frage, ab wann derartige Hypothesen in konkreten Fällen gut genug begründet sind, um eine Anwendung des Präferenzutilitarismus rechtfertigen zu können, lässt sich nur subjektiv beantworten. Selbiges gilt für die Frage, ob eine derartige Form der Rechtfertigung überhaupt akzeptabel ist. Wer die letztere Frage bejaht und auf die erstere eine persönlich zufriedenstellende Antwort findet, kann den Präferenzutilitarismus praktisch anwenden, hat dabei wegen der Abhängigkeit von hypothetischen Überlegungen jedoch keine Sicherheit, seinen eigenen ethischen Anforderungen tatsächlich gerecht zu werden. Im Vergleich dazu lassen sich etwa Modelle der Mitleids- oder Tugendethik theoretisch so konzipieren, dass sie dieses Problem vermeiden: Durch eine Orientierung am persönlichen Mitleidsempfinden oder bestimmten Tugendvorstellungen wäre dies beispielsweise möglich. Ein vergleichbares Maß an ethischer Gewissheit erlangt ein präferenzutilitaristischer Tierethiker auch nicht durch den Versuch, einen vom Bewusstsein unabhängigen Präferenzbegriff zu konzipieren: Da Freude und Leid ohne ein sie wahrnehmendes Bewusstsein paradox wären, sie jedoch das Wohlergehen beeinflussen, in dessen Sinne Präferenzen gefördert werden sollen, kommt ein Präferenzutilitarismus nicht ohne eine Berücksichtigung des Bewusstseins aus.

Quellenverzeichnis

  • Baranzke, Heike; Ingensiep, Hans Werner: Das Tier, Stuttgart 2008
  • Kaeser, Eduard: Der Zugang zum artfremden Subjekt, in: Philosophia Naturalis 40:1, 2003, S. 1-42
  • Langer, Gerhard: 5.3 Milliarden (Human-)BewußtHeiten realisieren 1 (kosmisches) Bewußt-Sein, in: Guttmann, G.; Langer, G. (Hrsg.): Das Bewußtsein. Multidimensionale Entwürfe, Wien; New York 1992, S. 65-118
  • Leibniz, Gottfried Wilhelm: Monadologie und andere metaphysische Schriften, 2. Auflage, Hamburg 2014
  • Moskopp, Werner: Der (Präferenz-)Utilitarismus Peter Singers. Darstellung und kritische Würdigung, in: Bundeszentrale für politische Bildung (Onlineausgabe), 14.7.2015, http://www.bpb.de/gesellschaft/umwelt/bioethik/208812/standpunkt-der-praeferenz-utilitarismus-peter-singers?p=all, Zugriff am 19.9.2017
  • Nagel, Thomas: Wie ist es, eine Fledermaus zu sein?, in: Bieri, Peter: Analytische Philosophie des Geistes, Königstein / Ts. 1981, S. 261-275
  • Oeser, Erhard: Das Bewußtsein als Teil und Grenze der Welt, in: Guttmann, G.; Langer, G. (Hrsg.): Das Bewußtsein. Multidimensionale Entwürfe, Wien; New York 1992, S. 11-20
  • Oeser, Erhard: Evolution und Selbstkonstruktion des Bewußtseins, in: Guttmann, G.; Langer, G. (Hrsg.): Das Bewußtsein. Multidimensionale Entwürfe, Wien; New York 1992, S. 33-48
  • Singer, Peter: Praktische Ethik, 3. Aufl., Stuttgart 2013
  • Stamp Dawkins, Marian: Die Entdeckung des tierischen Bewußtseins, Reinbek bei Hamburg 1996
  • Wild, Markus: Tierphilosophie zur Einführung, 3. Aufl., Hamburg 2013
1)
Baranzke, Heike; Ingensiep, Hans Werner: Das Tier, Stuttgart 2008, S. 117.
2)
Moskopp, Werner: Der (Präferenz-)Utilitarismus Peter Singers. Darstellung und kritische Würdigung, in: Bundeszentrale für politische Bildung (Onlineausgabe), 15.7.2015, http://www.bpb.de/gesellschaft/umwelt/bioethik/208812/standpunkt-der-praeferenz-utilitarismus-peter-singers?p=all, Zugriff am 19.9.2017.
3)
Vgl. Moskopp: Der (Präferenz-)Utilitarismus Peter Singers; Vgl. Baranzke; Ingensiep: Das Tier, S. 117.
4)
Vgl. Moskopp: Der (Präferenz-)Utilitarismus Peter Singers.
5)
Vgl. Baranzke; Ingensiep: Das Tier, S. 117 ff.; Vgl. Singer, Peter: Praktische Ethik, 3. Aufl., Stuttgart 2013, S. 41; Vgl. Singer: Praktische Ethik, S. 161.
6)
Vgl. Baranzke; Ingensiep: Das Tier, S. 117 ff.; Vgl. Singer: Praktische Ethik, S. 145 f.; Vgl. Singer: Praktische Ethik, S. 151 f.
7)
Singer: Praktische Ethik, S. 39.
8)
Vgl. Singer: Praktische Ethik, S. 38 ff.
9)
Vgl. Singer: Praktische Ethik, S 52 ff.
10) , 12)
Vgl. Ebd., S. 101.
11)
Vgl. Ebd., S. 106.
13)
Ebd., S. 117.
14)
Vgl. Ebd., S. 116 f.
15)
Ebd., S. 143.
16)
Vgl. Ebd., S. 142 f.
17)
Ebd., S. 145.
18)
Vgl. Ebd.
19)
Ebd., S. 160.
20)
Vgl. Singer: Praktische Ethik, S. 160.
21)
Vgl. Ebd., S. 184 ff.
22)
Vgl. Ebd., S. 127.
23)
Vgl. Ebd., S. 105.
24)
Vgl. Ebd., S. 145 f.; Vgl. Ebd., S. 151 f.; Vgl. Ebd., S. 174
25)
Vgl. Ebd., S. 161 ff.
26)
Vgl. Singer: Praktische Ethik, S. 161.
27)
Vgl. Ebd., S. 117 f.
28)
Vgl. Langer, Gerhard: 5.3 Milliarden (Human-)BewußtHeiten realisieren 1 (kosmisches) BewußtSein, in: Guttmann, G.; Langer, G. (Hrsg.): Das Bewußtsein. Multidimensionale Entwürfe, Wien; New York 1992, S. 78 ff.
29)
Vgl. Oeser, Erhard: Das Bewußtsein als Teil und Grenze der Welt, in: Guttmann, G.; Langer, G. (Hrsg.): Das Bewußtsein. Multidimensionale Entwürfe, Wien; New York 1992, S. 15 f.
30)
Vgl. Leibniz, Gottfried Wilhelm: Monadologie und andere metaphysische Schriften, 2. Auflage, Hamburg 2014, S. 117.
31)
Nagel, Thomas: Wie ist es, eine Fledermaus zu sein?, in: Bieri, Peter: Analytische Philosophie des Geistes, Königstein / Ts. 1981, S. 262.
32)
Ebd., S. 262.
33) , 35)
Vgl. Ebd., S. 262 ff.
34)
Vgl. Nagel: Wie ist es, eine Fledermaus zu sein?, S. 266.
36)
Vgl. Ebd., S. 272 f.
37)
Vgl. Wild, Markus: Tierphilosophie zur Einführung, 3. Aufl., Hamburg 2013, S. 20 f.
38)
Vgl. Oeser: Das Bewußtsein als Teil und Grenze der Welt, S. 18; Vgl. Oeser, Erhard: Evolution und Selbstkonstruktion des Bewußtseins, in: Guttmann, G.; Langer, G. (Hrsg.): Das Bewußtsein. Multidimensionale Entwürfe, Wien; New York 1992, S. 41.
39)
Oeser: Evolution und Selbstkonstruktion des Bewußtseins, S. 37.
40)
Vgl. Oeser: Evolution und Selbstkonstruktion des Bewußtseins, S. 37.
41)
Kaeser, Eduard: Der Zugang zum artfremden Subjekt, in: Philosophia Naturalis 40:1, 2003, S. 18.
42)
Vgl. Ebd., S. 16 ff.
43)
Vgl. Wild: Tierphilosophie zur Einführung, S. 142 f.
44)
Vgl. Stamp Dawkins, Marian: Die Entdeckung des tierischen Bewußtseins, Reinbek bei Hamburg 1996, S. 222.
45)
Vgl. Singer: Praktische Ethik, S. 186 f.
46)
Vgl. Stamp Dawkins: Die Entdeckung des tierischen Bewußtseins, S. 222 ff.; Vgl. Stamp Dawkins: Die Entdeckung des tierischen Bewußtseins, S. 232 f.
47)
Vgl. Singer: Praktische Ethik, S. 117 f.
48)
Vgl. Stamp Dawkins: Die Entdeckung des tierischen Bewußtseins, S. 225 ff.
49) , 51)
Vgl. Wild: Tierphilosophie zur Einführung, S. 143.
50)
Vgl. Ebd., S. 137 f.