Umweltethik-Wiki

Lehrstuhl für Philosophie und Ethik der Umwelt
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Darwinsche Evolutionstheorie

Daniel Heydecke (Mai 2017)

In diesem Kurzartikel müssen die Quellenangaben noch den entsprechenden Textstellen zugeordnet werden (Endnoten einfügen).

Kernaussagen der Evolutionstheorie

Die von Charles Darwin (1809-1882) in seinem Hauptwerk „Über die Entstehung der Arten“ veröffentlichte Theorie zur Evolution des Lebens auf der Erde gilt als zentrale Standarttheorie im Bezug auf Evolution und biologische Vielfalt auf der Erde und als Grundlage für die moderne Evolutionstheorie. Seine Grundaussagen und Theorien haben noch heute Gültigkeit.

Die Kernaussage von Darwins Evolutionstheorie ist, dass alle Organismen auf der Erde in einem Verwandtschaftsverhältnis zueinander stehen und somit über eine gemeinsame Linie von Vorfahren verfügen müssen, aus denen sich der heutige Artenreichtum entwickelt hat. Um seine Theorien zu untermauern und plausibel erklären zu können, stützte er sich auf die von ihm gemachten und dokumentierten Beobachtungen, die er während seiner fünf Jahre dauernden Forschungsreise an Bord der HMS Beagle (1831 – 1836) machte. Er war ein Vertreter der Empirie und stellte sich mit seinen Methoden vor allem gegen die damalige theologische Lehrmeinung.

Abstammungstheorie

Die Evolutionstheorie geht davon aus, dass ähnliche Familien von Tieren deshalb Ähnlichkeiten zueinander aufweisen, da sie von einem gemeinsamen Vorfahren abstammen. Als bestes Beispiel gelten die sogenannten „Darwinfinken“, die der Forscher während seiner Forschungsreise auf den Galápagos-Inseln vorfand und welche nur dort heimisch sind. Es handelt sich dabei um insgesamt 14 unterschiedliche Arten von Darwinfinken, die sich in Form und Aussehen soweit ähneln, dass Darwin zu dem Schluss kam, dass sie alle in einem engen Verwandtschaftsverhältnis zueinander stehen und von einem gemeinsamen Ahnen abstammen. Dieses Prinzip lässt sich laut der Evolutionstheorie auch auf alle anderen Tierarten übertragen.

Anpassungstheorie (Survival of the Fittest)

Aufgrund endlicher Ressourcen (Nahrung und Lebensraum) gibt es einen Verdrängungswettbewerb innerhalb des Tierreiches. Lebewesen, die besser an ihre Umwelt angepasst sind, haben demzufolge einen Vorteil beim täglichen Kampf um das Überleben und ihre Nachkommen haben wiederum eine höhere Chance das Erwachsenenalter zu erreichen und sich erneut fortzupflanzen. Im Gegenzug dazu sind schlechter angepasste Tiere vom Aussterben bedroht.

Individuen, die über besonders erfolgreiche Verhaltensweisen und körperliche Eigenschaften (ausgelöst durch natürliche Mutationen) verfügen, geben diese an ihre Nachkommen weiter. Dies führt zu einem System der natürlichen Selektion, bei der eben jene besser angepasste Arten einen Vorteil gegenüber schlechter gestellten Konkurrenten haben.

Auswirkungen der Darwin'schen Evolutionstheorie

Noch heute gilt Charles Darwins Werk als Grundstein der modernen Evolutionstheorie und wurde seitdem mit neuen Erkenntnissen aus dem Bereich Paläontologie und Genetik erweitert. Seine damals getätigten Aussagen haben noch in der heutigen Zeit Bestand und nehmen in der Disziplin der Evolutionstheorie den zentralen Platz ein. Innerhalb der seriösen Biologie werden Darwins Erkenntnisse als bewiesen und allgemeingültig akzeptiert. Zweifel an seinen Schlussfolgerungen und Forschungsmethoden kommen in der heutigen Zeit (wie auch in der damaligen Zeit) von Verfechtern der Idee des sogenannten „Intelligenten Designs“, die von einem übergeordnetem Schöpfer ausgehen, der erst die Grundsteine für komplexe Lebensformen wie den Menschen geschaffen hat. Jedoch handelt es sich bei diesem Argument um eine „verwissenschaftlichte“ Form des schöpferischen Gottes aus der Bibel, für das es keine empirischen Beweise gibt. Zum jetzigen Zeitpunkt gilt Darwins Evolutionstheorie noch immer die wissenschaftlich seriöseste Erklärung für die Entwicklung des Lebens und deren Artenreichtum auf der Erde.

Quellenverzeichnis (H2)

Frühere Versionen und Autoren

wiki/darwinsche_evolutionstheorie.txt · Zuletzt geändert: 2017/06/01 12:09 von Dr. Florian Braun